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Unsere Buch-Tipps

Das Buch, „Die Spottnamen unserer Dörfer – Eine engadiner Eigenart“ sowie das Buch, „Die Alpen – Das Verschwinden einer Kulturlandschaft“, können Sie direkt über unser Bestellformular bestellen. Bei unseren weiteren Buch-Tipps wenden Sie sich bitte gleich an den Herausgeber.

Hotel Münsterhof

«Herr Cotin und die Orientbahn.»
«Die Pioniere von damals und heute…»

Dieses Buch ist eine Zeitreise über fast 200 Jahre und sechs Generationen. Es berichtet von der Suche nach Glück in der Fremde, von grossen Träumen, Erfolgen und Rückschlägen.
Es erzählt die Geschichte einer Hotelier-Dynastie, vom Leben für den Gast und wie sich jede Generation wieder neu erfinden musste. Tauchen Sie ein, in die Welt wechselvoller, faszinierender 125 Jahre Hotel Münsterhof. Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Münstertal eine grosse Aufbruchstimmung. Eine «Orientbahn» war geplant, die über den Albula- und Ofenpass bis nach Norditalien reichen sollte. Das wäre eine grosse Hilfe für diese bitterarme Region gewesen. Für die Grossfamilien im Tal gab es kein Auskommen und so mussten viele auswandern. Den jungen Clotin Andri zog es nach Treviso. Dort absolvierte er eine Lehre als Kaffeejunge. Später ging er nach Warschau, wo er eine Anstellung fand und später zwei Kaffeehäuser erwarb. Andri hörte von der geplanten «Orientbahn» und kehrte in den 1880er Jahren als wohlhabender Mann nach Müstair zurück. Mit der Hoffnung auf den kommenden Aufschwung begann er den Bau des ersten Hotels in Müstair, dem «Münsterhof», und dieser wird heute von Andris Nachkommen in sechster Generation weitergeführt.

Preis:
21 CHF, ohne Versand

Bestellung:
Hotel Münsterhof, Via Maistra 40, 7537 Müstair.

Tel 08108585541 oder via E-Mail

Annetta Ganzoni

«Rumantsch e latin da chatscha. Fantasias umoristicas e seriusas da passa 200 onns»

Aint il ram da l’exposiziun al Museum Robbi a Segl Jagd – Chatscha preschainta l’editura Annetta Ganzoni la racolta da texts cun poesias, raquints ed essais da chatscha our da diversas regiuns grischunas. Quista collecziun our da la litteratura da chatscha publicheda da la Chasa Editura Rumantscha es d’üna varieted surprendenta: da las burlas al drama da famiglia fin ad l’istorgia fantastica, dal dialog cun la bes-cha ad aventüras alpinisticas ed al crimi sun da chatter cò ils geners ils pü differents.

Deutsch:

Jägerromanisch und Jägerlatein. Humoristische und ernsthafte Impressionen zur Jagd aus drei Jahrhunderten

Im Rahmen der Silser Ausstellung Jagd – Chatscha präsentiert die Herausgeberin Annetta Ganzoni die vom Verlag Chasa Editura Rumantscha publizierte Textsammlung mit rätoromanischen Geschichten, Gedichten und Essays zur Jagd aus verschiedenen Regionen Graubündens. Die hier zusammengestellte rätoromanischen Jagdliteratur ist von erstaunlicher Vielfalt: von ironischen Gedichten bis zum Familiendrama und zur fantastischen Geschichte, vom Dialog mit dem Tier bis zum Bergabenteuer und zur Kriminalgeschichte sind hier die verschiedensten Gattungen enthalten.

Rumantsch e latin da chatscha. Fantasias umoristicas e seriusas da passa 200 onns. Ediziun procurada dad Annetta Ganzoni, illustraziuns da Luca Pitsch. Chasa Editura Rumantscha, Cuira, 2019, 464 pp., 35.- CHF

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Luisa Famos

«Unterwegs / In viadi»

Gedichte Rätoromanisch und Deutsch

«Man kann ihre Gedichte mit Kristallen vergleichen, rein und durchsichtig, mit geraden klaren Kanten und von lichter Schönheit.»
Frankfurter Rundschau

Luisa Famos ist eine Legende. Keine neunzig Gedichte sind von ihr erhalten, aber genug, um ihre poetische Handschrift zu erkennen. 1960 erscheint der erste Gedichtband «Mumaints» (Augenblicke), kurz nach ihrem Tod 1974 der Band «Inscunters» (Begegnungen). Und vielleicht ist der helle Nachruhm nicht zu trennen vom tragischen frühen Tod der Dichterin.

Luisa Famos entwirft stille, klare Bilder: das wogende Ährenfeld, die schwirrenden Schwalben, der ferne Sternenhimmel. In ihnen bleibt für einen kurzen Moment die Zeit stehen, offenbart sich ein Augen blick der liebenden Vereinigung mit einem Du, sei es Geliebter oder Gott. Umgehend aber löst sich diese Begegnung auf, mit dem Schnitt der Ernte bei den Ähren, dem Vergehen. Von den Schwalben zeugen nur die Schatten, die über die weisse Mauer huschen. Es sind diese minimale Verschiebungen, die Luisa Famos’ Gedichte auszeichnen – sprachliche wie bildhafte. Die Sterne leuchten vom Himmel herab, die Dichterin fängt sie ein und erkennt sie von unten als Fluors da la terra – Blumen der Erde.

«Unterwegs / In viadi» versammelt die Gedichte der beiden Bände «Mumaints» und «Inscunters» in den neuen Übersetzungen von Luzius Keller.

144 Seiten, gebunden, Leinen bedruckt
ISBN 978-3-85791-874-2
SFr. 29.–,

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Hommage an Röbi Obrist

«Robert Obrist, 1937–2018, Architekt»

Jaromir Kreiliger (27) ist in Castrisch aufgewachsen und hat in Wien Fotografie studiert. Er hat dem im Frühling 2018 verstorbenen St. Moritzer Architekten Röbi Obrist eine fotografische Hommage gewidmet. Kreiliger hat für die Tagung «Baukultur im Stundentakt» des Bündner Heimatschutzes Obrists Bauten in Bildern festgehalten, die aus einer Suche entstanden sind. Er stellte sich die Frage, wie Obrists Bauten und Räume funktionieren. Das Heft mit einer Auswahl an Bildern und einem Essay von Chasper Pult ist als Sonderdruck des Bündner Monatsblattes 4/2018 beim Heimatschutz Graubünden erhältlich.

Autor: Jaromir Kreiliger, zu bestellen unter info@heimatschutz-gr.ch

Preis Fr. 5.-

Cla zwischen den Religionen

«Ein Winter in Istanbul»

Einen Winter will Cla, Religionslehrer aus dem Engadin, in Istanbul verbringen. Er arbeitet an einer Studie über die Konstantinopel-Mission von Nikolaus von Kues. Doch kaum lernt Cla den jungen türkischen Kellner Baran kennen, taucht er mit ihm in das Leben der Stadt am Bosporus ein. Bei einem geheimen Treffen der Derwische erlebt Cla, wie nah sich christliche Mystik und islamischer Sufismus sein können. Und ohne es zu wollen hat sich der Bergler in den Kellner Baran verliebt. Erst als seine Verlobte aus der Schweiz zu Besuch kommt, begreift Cla, wie weit er aus seinem Leben gefallen ist.

 

Autor: Angelika Overath, Luchterhand, 272 Seiten

Preis Fr. 29.90

Bädergeschichte:

«Bündner Jahrbuch 2019 – Bündner Mineralbäder»

Die Jahresschrift Kunst und Kultur Graubünden erscheint bereits in ihrer 61. Ausgabe. Schwerpunktthema sind die Mineralbäder im Engadin, welche am Anfang des touristischen Aufschwungs stehen. Das Jahrbuch stellt auch drei Bündner Künstlerinnen vor: Barbara Bansi, Mirjam Coray und Venice Spescha. Ein Beitrag befasst sich mit dem Leben der St. Moritzer Pianistin und Komponistin Anny Roth-Dalbert. Und es geht um die Spanische Grippe von 1918 und einen Missbrauchsfall in der Volksschule von 1931/1932.

Diverse Autoren: Tardis Verlag

Preis Fr. 16.-

Kulturerbe

«Bündner Monatsblatt 2/2018»

Die Ausgabe 2/2018 des Bündner Monatsblatts widmet sich dem Kulturerbe. Es stellt gleich mehrere historische Gebäude im Engadin vor: Der Kunsthistoriker Leza Dosch schreibt über «die Erweiterung des Hotels Schweizerhof Vulpera am Vorabend des Ersten Weltkriegs». Ulrich Ruoff stellt die «Geheimnisse des Gartens der Chesa Planta in Samedan» vor und Ludmila Seifert, die Geschäftsführerin des Heimatschutzes, schreibt über «Kirche mit Kaufhaus. Zur Architektur der Trinkhalle von Bad Tarasp.» Hochparterres Chefredaktor Köbi Gantenbein liefert eine biografische Notiz und der Architekt Gion A. Caminada beleuchtet das Schicksal der nicht mehr gebrauchten Ställe.

Diverse Autoren, Desertina Verlag

Preis Fr. 16.-

Patrizia Parolini: «Almas Rom – eine Puschlaver Familiensaga»

Ende des 19. Jahrhunderts wandert Cristoforo im Alter von 17 Jahren auf der Suche nach Arbeit von Poschiavo nach Rom aus. Als Bäcker und Kaffeehausbetreiber baut er sich eine Existenz auf und gründet eine Familie. Doch dann trifft ihn eine schwere Krankheit. Er kehrt mit der Familie zurück ins Puschlav. Damit tut sich die 17-jährige Tochter Alma schwer. Sie fühlt sich als Römerin. Jahre später wandert die Tochter nach Rom zurück. Die Autorin Patrizia Parolini zeichnet in ihrem Roman ein Stück weit die Geschichte ihrer eigenen Vorfahren nach und sie verwebt diese geschickt zu einer spannenden Darstellung der Auswanderung aus dem damals armen Puschlav.

Orte Verlag, 410 S.

Preis Fr. 38.-

Walter A. Büchi: «Das Automobilverbot. Geschichten aus dem Unterengadin 1912.»

Ums Jahr 1912 soll im Unterengadin ein Rossknecht namens Mose gelebt haben, der von früh bis spät mit den Pferden zugange war. Wäre es nach ihm gegangen, hätte sich nie etwas ändern müssen. Doch eines Tages durchkreuzte ein neuartiges Gefährt, ratternd und stotternd, den ruhigen Fluss der Dinge: ein Automobil. Walter A. Büchi präsentiert zehn Geschichten aus dem Unterengadin, in denen er historische Fakten mit Fiktion kombiniert. Er beleuchtet verschiedene Gesellschaftsschichten und Schicksale. Darunter ein «Totengespräch» mit Karl August Lingner, der das Schloss Tarasp wieder aufbaute.

Waldgut Verlage

Preis Fr. 26.-

Die Spottnamen unserer Dörfer – Eine engadiner Eigenart

Die erste vollständige Sammlung der von Generation zu Generation überlieferten «Surnoms», der Spottnamen der Engadiner Dörfer und ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Gesammelt und zum Teil neu geschrieben von Nicolò Men Gaudenz. Mit Illustrationen von Niklaus Heeb. Romanisch und Deutsch.

Preis Fr. 29.50 (exklusive Mwst. und Versand)

Männer und Frauen – Verwurzelt in Graubünden

Begegnung schafft Bewegung – Elisabeth Bardill, Autorin und Verlegerin

Die Männer und Frauen, die in diesem Buch vorkommen, setzen sich auf unterschiedliche Art und Weise für die Gesellschaft ein, im Verborgenen oder im Rampenlicht, auf der Kanzel oder in der Werkstatt.

Veränderung – das bäuerliche Leben verschwindet
Das Leben im Dorf, wo Traditionen und vielleicht auch ungeschriebene Gesetze über Jahrhunderte eine gewisse Ordnung aufrechterhalten haben, kann in der Vorstellung nachvollzogen, jedoch kaum mehr gelebt werden.

Neue Wahlheimat – die Vorteile im Bergkanton
Arbeitsbedingungen, Verkehrswege, Sympathien oder das Familienleben auf dem Lande, was Menschen dazu bewegt, sich in einem Dorf anzusiedeln und einzurichten.

Das Buch kann direkt hier bestellt werden:

Im Eigenverlag «edition bardill»
Mitglied bei Pro Litteris
Elisabeth Bardill-Meyer
Mitte 49, 7106 Tenna/Safiental

Tel: 081 645 11 90 oder via E-Mail: elbatenna@bluewin.ch

Piz um Piz

Piz um Piz – Arno Mainetti, Andrin Schütz

Piz um Piz ist ein Buch für all jene die
Graubünden und die Berge lieben.

Autor und Fotograf Arno Mainetti (geb. 1944) lebt diese Liebe seit frühester Kindheit. Im vorliegenden Band berichtet der passionierte Bergsteiger von spannenden sowie  heiteren Erlebnissen und Begegnungen am Berg.

Immer mit dabei auf seinen Touren: Die geliebte Kamera!

Weitere Informationen zum Buch, zu den Autoren
sowie eine Leseprobe finden Sie auf der Website von dem SOMEDIA BUCHVERLAG.

  • 104 Seiten / CHF 30.00 / € 29.50 (DE)

ZwischenSaison – Momentaufnahmen

In einer Sekunde entsteht eine Momentaufnahme, die es nicht ein zweites Mal gibt. Ehe man die Linse gewechselt hat, zeigt sich die Welt in einem anderen Licht.

Drei Jahre lang war der Schweizer Fotograf Simon Walther in der Zwischensaison in den Schweizer Hotspots unterwegs. Wie ruhig und melancholisch, teilweise völlig absurd, präsentiert sich uns eine Welt, die wir so noch nicht gesehen haben.

Ein absolutes Must-have für alle Freunde der Alpen.

Jetzt direkt auf der Website www.zwischen-saison.ch vorbestellen.

Die Alpen – das Verschwinden einer Kulturlandschaft

Ursachen wie Massentourismus, Dauerstau, aber auch Formen der Unternutzung wie Landflucht und Überalterung verändern den Alpenraum nachhaltig – und das nicht unbedingt im positiven Sinne. 

>>Was Sie hier sehen ist keine Bambi-Romantik, sondern Zeichen einer tiefen Krise!<<

Werner Bätzing bezieht Stellung und kritisiert die aktuellen Entwicklungen der Alpen. Damit greift dieser Bildband – wie auch der Autor – in die aktuelle gesellschaftliche Diskussion um die Alpen ein. Ein absolutes Lese-Muss für Forscher, Touristen, Einheimische und alle Freunde der Alpen, denen der Erhalt dieses Lebensraumes etwas bedeutet.

Preis € 38.50 (exklusive Mwst. und Versand)